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Harley-Davidsons neues E-Bike – Part 2

Harley-Davidson, eine Kultmarke. Nur wenige kennen den wohl berühmtesten Motorradhersteller nicht. Bekannt sind Motorräder für die Verkörperung der amerikanischen Lebenstraums: Freiheit und Abenteuer. Meist hört man Besitzer dieser Kunstwerke schon von weiten. Der Sound und Style ist einfach unvergleichlich und für viele Biker ein must-have. Tja meine lieben Freunde, eben diese Marke will sich in Zukunft auch an sogenannten E-Bikes probieren, also elektronisch betriebene Motorräder. Man mag doch wohl zweifeln, dass das gut gehen wird. Noch handelt es sich um die 2015 angekündigten und vor kurzem auf der CES 2019 in Aspen vorgestellten Motorräder um Prototypen, die doch eher an Spielzeuge erinnern als an die gewohnten Chopper. Die Daten klingen durchaus reizvoll. Innerhalb von 4 Sekunden soll das gute Ding auf 100km/h beschleunigen. So aufregend wie das auch klingen mag, die Akkus reichen gerade mal für schlappe 85 Kilometer. Das ist schon sehr weltfremd. Zusätzlich dauert es 3,5 Stunden bis die Akkus wieder aufgeladen sind.

Zum Vergleich: Ein einfaches Moped mit einem 5 Liter-Tank schafft 100 Kilometer und das würde nur ein Bruchteil dessen kosten, was unseren Freunden aus Milwaukee vorschwebt. Satte 30.000 Euro. Jedoch muss man betonen, dass es sich hier wie bereits erwähnt um Prototypen handelt. Aber man sieht es doch schon in der Automobilbranche. Der Trend weg vom vermeintlich dreckigen Diesel hin zum sauberen Elektro ist mehr und mehr absehbar. Dessen kann sich die Kultmarke Haley-Davidson auch nicht verschließen. In Anbetracht der Gewinneinbrüche von über 8 Prozent ist es verständlich, dass ein Unternehmen nach neuen Optionen Ausschau hält. Aber die Frage im Raum bleibt. Will ein Harley-Davidson Liebhaber ein elektrisch angetriebenes Motorrad, womöglich auch noch lautlos? Dessen hält das Unternehmen entgegen, dass es eine Tonsimulation gibt, die einen Jet simuliert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein befriedigendes Gefühl sein soll. So unecht. Man würde die Augen schließen und sich wie auf einem Flughafen fühlen. Da wäre nichts, was mal an dieses Gefühl der Freiheit und der Abenteuer anknüpft. Des Weiteren kann doch nicht allen Ernstes erwartet werden, dass man alle 85 Kilometer anhält und eine 3,5 stündige Pause macht. Nein, das ist meines Erachtens nicht das was ein Harley-Davidson Besitzer will. Ein echtes Knattern und eine lange Tour ohne ständiges anhalten. Das ist es, was wir wollen. Wer ein geräuschloses Motorrad möchte, der kann sich eigentlich gleich einen Tesla holen. Es gibt andere Alternativen, wie Weiterentwicklung der bisherigen Motoren, so dass sie effizienter arbeiten und somit auch dem Trend der Zeit folgen. Ich habe angst davor, dass man vielleicht noch als nächstes das automatisiert Fahren einführen möchte. Ja wo kommen wir denn dann hin?

Also wer wirklich unbedingt die Zukunft schmecken will, der kann das auch anders machen. Beispielsweise kann man sich auch die ganze Technik in den Helm holen. Hier nur mal ein Beispiel >> https://amzn.to/2BBbhAH << Man kann ohne Aufwand seinen Helm mit seinem Handy verbinden und somit immer erreichbar sein. Wer mehr möchte, braucht sich nur umzuschauen. Es gibt haufenweise neues Zeug.

Um zu einen Schlusswort zu gelangen: Ich denke, Harley-Davidson sollte diesen Trend lieber anderen Herstellern überlassen. Damit werden sie keine  neuen Anhänger dazu gewinnen. Bis zum nächsten mal.

Hier findest du unseren Blog.

Das neue E-Bike von Harley-Davidson

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