ROCKERCULTURE

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Wie Rocker den Behörden und Printmedien ausgesetzt sind

Rocker werden gerne in einem Atemzug mit kriminellen Aktivitäten in Verbindung gebracht. Dabei gerät der Lebensstil, also die Art zu leben, vollkommen in den Hintergrund.
Es gibt unzählige Rocker-Clubs in Deutschland, von denen nur ein geringer Prozentsatz kriminell in Erscheinung getreten sind Zudem handelt es sich meist um Einzeltätern und nicht um gemeinschaftliche Delikte, weswegen ein Vereinsverbot aus meiner Sicht nicht haltbar ist. Die Presse und Printmedien sind an diesem Eindruck in der Öffentlichkeit nicht ganz unschuldig. Repressalien gegen die komplette Szene sind daher nicht angebracht, aber oftmals die Regel. Allein die Herangehensweise bei einer Durchsuchung. Hierbei werden oftmals Eliteeinheiten herangezogen. Hierbei gehört die Anwendung des Rammbocks oder Blendgranaten zur Routine. Komischerweise ist auch diese Herangehensweise fast nur bei bestimmtem Clubs gang und gebe. Ich denke mal das die Herangehensweise noch ungehemmter von statten geht, wenn das neue Polizeiaufgabengesetz auf alle Bundesländer umgesetzt wird. Dies Ermächtigt einigen Organen unzählige Methoden zur Abhörung. Drogen und Prostitution unter dem Deckmantel von Rocker-Clubs Zu den Rocker-Clubs zählen Freeway, Gremium, Bandidos oder Hells Angels. Diese bestehen oft aus mehreren tausend Menschen. Man wirft nun all diesen Leuten Drogenhandel oder Zuhälterschaft vor. Dies allein ist doch schon sehr fragwürdig. In den letzten Jahren machten die Medien immer wieder Negativschlagzeilen (Hetze) gegen einzelne Anhänger von den Hell Angels
oder Bandidos wegen kriminellen Machenschaften. Es war sogar die Rede von einer kriminellen Organisation. Dass es in Wirklichkeit nur um einzelne Mitglieder geht, die angeklagt werden und die Einstellung der Verfahren sehr hoch ist, wird vorenthalten. Die Polizei nimmt das zum Anlass und reagiert mit einem Kutten-Verbot, welches einige Club ins Staunen brachte. Dies ist auch verständlich, denn man muss sich mal vorstellen, was demnach noch alles Verboten werden müsste. Denkt doch nur mal an Fußballklubs . Um was geht’s denn eigentlich? Dem Staat passt es nicht, dass Clubs nicht kontrollierbar sind und alles was man nicht kontrollieren kann, erzeugt Unsicherheit. So wird versucht den Clubs Sanktionen und Verbote aufzuerlegen, aber es interessiert keinen was eigentlich der Rocker selbst wirklich ausleben will. Es geht dem Rocker um das Motorrad fahren und frei zu sein. Natürlich kommt es zu Schlägereien verschiedener Chapters, es ist und bleibt eine robuste Vereinigung. Im Gegensatz zu den sogenannten Reichsbürgern, wird der deutsche Staat anerkannt. Rocker zu sein, hat nicht das geringste mit der Politik zu tun. Es ist nicht zu verwechseln mit einer kriminellen Organisation oder mafiösen Strukturen. Dieser Unterschied war ein weiterer Punkt der Verfassungsklage vor dem Bundesgericht. Die sogenannten Supporter (Unterstützer) eines Clubs werden nur mit Material versorgt, was auch legitim ist. Noch ein Wort zu dem Supporter. Es liegt nicht alles in der Hand eines Clubs, was der Supporter vertreibt oder erzählt,liegt in seinem Ermessen,der größte Teil der Supporter trägt viel gutes zu,andere wenige nicht so viel, aber deswegen 1000 andere sei es der Member oder Supporter zu verurteilen das erscheint mir mehr als Fragwürdig.Es gibt nicht nur schwarz und weiss es gibt etliche Grautöne dazwischen. In diesem Sinne Euer Normade

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